Lunita Box – ein Geschenk zur 1. Menstruationđź’–

Die Lunita Box

Empowerment für Mädchen

Ein grosses Anliegen ist mir die Lunita Box,

(unten ein privates Foto, keine Werbung, das Ding befindet sich noch in der Projektphase)

die ich mit Freundinnen zusammen entwickle.

Ein Geschenk zur 1. Menstruation, an der Schwelle vom Mädchen zur Frau.

Lunita bedeutet: kleine Mondin.

Darin enthalten sind ökologische und nachhaltige Produkte rund um die Menstruation, sowie

– Körperpflegeöl/Badeöl

– Frauen Entspannungstee

– Ein Muschelarmand

– Ein „keep out!“ ThĂĽrhänger

– Ein Heftchen mit schön aufgemachten Informationen zu dieser besonderen Zeit, die das medizinische Wissen ergänzen sollen

– Eine Entspannungsanleitung mit Audiolink dazu

– Ein Edelstein

– Eine schöne Karte mit einem Weiblichkeitssymbol/ einer Göttin

– 1 Turnbeutel mit dem Lunita Mond und

– einem kleinen Beutelchen mit dem Lunita Mond drauf.

Hier der Lunita Mond.

(To come)

Um den Übergang vom  Mädchen zur Frau als das zu sehen, was es wirklich ist: der wichtigsten Übergang im Leben jeder Frau, bevor sie Mutter wird

oder mĂĽtterliche Energie lebt

In manchen Gesellschaften ( z. Bsp. Japan) gibt es noch solche Rituale bzw. Traditionen  im Alltag. In anderen auch destruktive, die den Mädchen genau an der Stelle ihres Lebens die Kraft wegnehmen. Beschneidungen etwa.

Die Pubertät

Die Pubertät - manchmal ist es ganz schön schwer
Trost in der Pubertät

Alles, was wir in diesem Zeitfenster nicht über uns lernen, transformieren, an die neue Situation anpassen, holt uns garantiert wieder ein. Das ist meine Erfahrung aus vielen Jahren Frauenarbeit und Empowerment von mir und vielen Frauen, denen ich zuhören durfte.

Wichtige Fragen sind etwa:

Wie gehe ich mit mir und meinem Körper um?

Wie fühlt sich mein  Körper an?

Was braucht er?

Was brauche Ich?

Was nicht?

Wer bin ich?

Wo will ich hin, wohin investiere ich meine Energie?

Wie will ich in nahen Beziehungen behandelt werden und was sind meine Werte?

Wie will ich Sexualität leben?

Gesellschaftliches

Verantwortungsbewusste und selbstbewusste mĂĽndige junge Menschen braucht und will jede Gesellschaft, um sich zu entwickeln.

Um Wohlstand aufzubauen, nachhaltige soziale Strukturen zu schaffen und  glückliche Menschen hervorzubringen, die ihrerseits diese Werte wieder an die nächste Generation weitergeben.

Dafür braucht es  Selbstbewusstheit und Selbstwertgefühl. Bewusstsein und Achtsamkeit. Wissen. Vorbilder.

Starke Mädchen

Aber die Erfahrung zeigt uns, dass viel Verwirrung herrscht, wo auch Aufbruchstimmung sein könnte.  Regression oder Destruktivität herrschen,  wo Zukunftsvisionen, Klarheit und Freude über den eigenen Weg im Hier und jetzt sein könnten.

Natürlich  gibt es nicht den EINEN Weg. Natürlich gehören Verwirrung und Umwege auch dazu, zum Prozess des Sich-Neu-Findens. Aber ich finde schon, dass unsere Jugendlichen eher allein gelassen sind mit dem Prozess des Erwachsen Werdens. Zumindest ist das der Tenor vieler Erwachsener, wenn sie auf ihre Zeit als Jugendliche zurückblicken. Und das unsere Gesellschaft tendenziell unreife Erwachsene hervorbringt, steht ausser Frage für mich.

Was unterstĂĽtzt?

Um sich selbst bewusst zu werden, hilft  jungen Menschen an der Schwelle zum Erwachsen Werden z. Bsp.  ein bewusst begangener Ăśbergang.  Sonst bleibt der Mensch leicht „hängen“, in einem infantilen oder juvenilen Bewusstsein und kann keine ausgereiften Entscheidungen treffen.

Konfirmation und Firmung sind ursprünglich auch so gemeint, als Initiation, zumindest in religiöser Hinsicht. Aber oftmals geht es ja da heute viel um Konsum/Geschenke und nicht um eine Bewusstseinsveränderung oder menschliche Reifungsprozesse. Aber nicht immer. Klar.

Es treten an die Stelle von echten Mutproben, an denen wir in der Phase wachsen können, oftmals Ersatzrituale wie Komasaufen und Ähnliches, Mobbing oder andere destruktive Muster.

Orientierung an äusserlichen Stereotypen, mangels innerer Klarheit. Ein „dagegen“ aber kein „dafĂĽr“.

Hilfosigkeit und Haltlosigkeit statt eingebunden sein.

Zu wenig Beziehung und zu viel Erziehung.

Dafür ist es wichtig, diese Übergänge eben bewusst zu begehen. Dazu gehört bei Mädchen die Zeit der 1. Menstruation und danach und überhaupt die Menstruation, die ja dann Monat für Monat wiederkommt.

Ăśber viele Jahrzehnte. Besser, wir leben in Frieden und Bewusstheit damit und erschliessen uns auch noch das Potential, das darin steckt. Potential? Ja. Potential.

Mehr darüber demnächst : )

Und es gibt auch Mädchengruppen und Jungengruppen oder ganze Organisationen, die diesen Weg begleiten. „Girls to Women“ oder „boys to men“ etwa.

https://www.boystomen.de/

Und noch viele Andere.

Mein persönlicher Weg bei dem ganzen Thema:

Die Geschichte meiner Weiblichkeit, meiner Mutter und mir, ist eine  Besondere, denn nach längerer, schwerer Krankheit starb sie, als ich in genau dem Alter war. Ich war 14. Und ich hatte niemanden, der mir eine Stütze war.

Keinerlei weibliche Verwandte. Wenig Halt. Meine Mutter war Irin, die Siebzehnte von achtzehn Kindern meiner Dubliner Oma Mary Coffey.

Für Mädchen spielt die mütterliche Sippe in der Hinsicht eine wichtige Rolle. Aber jegliches gleichgeschlechtliche Vorbild, zu dem eine echte Beziehung gelebt werden kann, ist sehr hilfreich und stärkend zur Identitätsbildung.

Auf meinem eigenen Heilungs- und Forschungsweg eine reife, glückliche Persönlichkeit und Frau zu werden, habe ich viele Wege beschritten.

Viele Methoden, Seminare und Räume ausprobiert. Gelacht, geweint, geschrien , geflucht, getanzt und gesungen…aufgestellt, kinesiologisch aufgelöst, betönt, geatmet, gespĂĽrt…..viiiiel gefĂĽhlt und verabschiedet. Angenommen. Selbstverständlich auch geklopft, EFT, Magnetfeldtherapie, NLP und EMDR gemacht.

SchwitzhĂĽtten, Frauenkreise, Circle Way, Gemeinschaftsbildungsprozesse, Spiritualität, die 12 Schritte….und noch  andere spannende Sachen.

Und alles hat mich ein Stück weiter gebracht und mir selbst näher. Mein Frau sein gestärkt, meine Identität entschleiert.

Gerade auch die Auseinandersetzung und das Eintauchen  in die weiblichen Mysterien und Rhythmen verschiedener Kulturen war wunderbar und heilsam.

Zwei Mal habe ich den Ăśbergang „nachgeholt“, das Ritual dazu.

Besondere Inspiration und Heilung habe ich hierbei mit

Silvia Rettenmeier http://www.insentiv.de

Alexandra und Ulrike von https://www.dasrotezelt.de und

www.thefountainoflife.org

erfahren.

Zusammengefasst:

Zentral erscheint mir bei all dem definitv eines: durch den Verlust bewusst erlebter und begangener Übergänge und erfahrener, beziehungs- und nicht erziehungsorientierter Menschen, können  junge Menschen nur schwer ihr wahres, tiefstes Potential entfalten und zur vollen Blüte bringen, um  in jeder Hinsicht ein erfolgreiches Leben zu kreieren.

Ganz Mensch werden. Ganz Frau. Ganz Mann.

Die Beziehung zu sich und damit zu allen anderen und der Umwelt, beruflichen Erfolg durch Integrität und Flow, bedarf gewisser Prozesse.

Da ich eine Frau bin, spreche ich hauptsächlich über den Übergang vom Mädchen zur erwachsenen Frau und verantwortlichem Teil der Gesellschaft. Genauso gibt es diese Prozesse  bei Jungs und Männern.

Darum geht bei der Lunita Box.  Sie steht als Symbol für diesen Entwicklungs- und Entfaltungsprozess. Soll unterstützend wirken.

Gerade die Frau als zyklisches Wesen mit ihrem monatlichen Blut braucht ihren Raum, um die weiblichen Qualitäten wirklich zu leben.

Dazu gehört die Auseinandersetzung mit den darin enthaltenen Qualitäten: Werden und Vergehen, Gebären,  Erschaffen , Loslassen, Nähren, Halten, gehalten sein, fließen, träumen und visionieren, Hingabe und achtsam sein mit sich. Zeiten der Ruhe und Zeiten der Aktivität unterscheiden lernen und leben.

Dabei soll die Lunita Box bei der Identitätsbildung unterstĂĽtzen und das „Frau werden“ und „sein“ zu etwas Besonderem machen. Um die eigene Schönheit zu feiern und die eigenen Grenzen kennen zu lernen und dafĂĽr einzustehen.

Entfremdung und NatĂĽrlichkeit

Unser Blut verbindet uns mit der Erde. In Zeiten der Entfremdung von allem was natĂĽrlich ist, können wir uns so auf unsere wahren Wurzeln und BedĂĽrfnisse besinnen, unsere Sinne schärfen,  zur „Besinnung “ kommen und uns und unseren Mitgeschöpfen die WĂĽrde entgegenbringen, die uns von Geburt an innewohnt.

Die Menstruation – Immer noch ein grosses Tabuthema weltweit

Identitätsbildung ist das Stichwort, raus aus dem kollektiven Jugendwahn und infantilen Beziehungsmustern. Achtsamkeit mit sich und unserer Umwelt, so dass wir in Würde und Schönheit, mit Leichtigkeit und Freude unseren Weg gehen können – und zwar gemeinsam – das steht hinter dem Projekt, dass dazu beitragen soll, das die erste Menstruation als etwas Besonderes und Schönes stattfinden darf. Die öffentliche und private Wahrnehmung davon ist immer noch sehr schambeladen und „schmutzig“.

Dabei ist es etwas ganz NatĂĽrliches.
Ein Hoch auf die NatĂĽrlichkeit im Sein, Teil der Natur und dennoch ein geistiges Wesen.
Frau sein – mit Allem was dazu gehört.  Als Königin, Kriegerin, Seherin. Mit aller Schönheit, mit aller Tiefe, mit aller Wildheit. Mit allem.

Mann sein -mit allem was dazu gehört. Mit aller Kraft, mit aller Potenz, mit aller Wildheit. Ein Krieger des Lichts.  Ein König, ein Magier. Und noch mehr.

Wenn wir uns als Männer und Frauen (und was es sonst noch so gibt) in unseren Körpern wohl fühlen, ist das die Basis für alles Weitere. Fernab von Formaten wie GNTM und youporn, die uns vorgaukeln wie wer und was zu sein hat.

Wenn wir unser eigenes Licht zum Leuchten bringen und in die Welt hinaustragen, unsere Natürlichkeit erleben, dann können wir unseren Planeten mit Schönheit und Frieden erfüllen.

So sei es.

♥️

2 Antworten auf „Lunita Box – ein Geschenk zur 1. Menstruationđź’–“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.