Die Triologie von Emotion, Spiel und Beziehung

Teil 3 meiner Übersetzung eines Gordon Neufeld Interviews vom März 2019 im Rahmen eines Online Kongresses über die „Bildung von morgen“. Sprachlich habe ich wenig angepasst und bin am gesprochenen Wort geblieben.

Für mich ist der folgende 3. Teil der bedeutungsvollste Teil.

G. Neufeld: Wir glauben die Technologie hilft uns, in Wirklichkeit fördert sie Wettbewerb oder eine digitale Abhängigkeit. Denn eine „depersonalisierte Verbindung“ ist so süchtigmachend wie Zigaretten und Alkohol. Es ist lächerlich, sie in die Hände unserer Kinder zu geben.

Sie sind wie in ein Keks.

Leere Kalorien.

Leere Intimität, es erfüllt nicht, es macht abhängig. Die Antwort darauf (das Benutzen digitaler Medien) muss sein: „nicht bis du voll bist mit Liebe, Bedeutung, und Gründen!“

Wir senden unsere Kinder hungrig in die Welt.

Frage: Was können wir in den Jahren vor dem Schuleintritt tun, um unseren Kindern bei ihrer Reife zu helfen?

Gegenfrage von Neufeld: Wo kommt denn die Reife bei Früchten her?

Von den Wurzeln! Gut verwurzelt zu sein, bedeutet Sicherheit zu spüren.

Mama und Papa müssen „ihre Arbeit machen“, den Kindern Bedeutung und Wärme geben und Sicherheit, das braucht das Kind um zu wachsen und zu reifen.

Nicht das Kind zu puschen sondern die Bindungswurzeln zu nähren.

Die Natur kümmert sich dann schon um alles Weitere.

Wir müssen ja eine Geranie auch nicht lehren zu wachsen. Wenn die Bedingungen gut sind, dann wächst sie gut, das Gleiche ist es mit einem Kind.

Verwurzelt und in Bindung. Sich ausruhen können bei Mama und Papa. Kontakt und Nähe.

Ausruhen ist der Schlüssel zu allem Wachsen in allem natürlichen Wachstum, dann entsteht Reife, was wiederum zum Lernen führt.

Das ist das natürliche Design. Wenn wir als Eltern unseren Job machen, dann können die Lehrer ihren Job machen.

Die Rolle des Spiels an sich

Frage: Welche Rolle hat das Spiel?

Das Spiel war das erste Thema in der antiken griechischen Philosophie, ein zentrales Thema der Zivilisation. Heute gibt es eine multidisziplinäre Wissenschaft, die die neurologischen Beweise für die Wichtigkeit des Spiels erforscht. Unglücklicherweise fehlt uns dafür noch das richtige „wording“.

Spiel ist in Aktivität involviert. Ergebnisoffen, nicht zielorientiert. Es geht um das Gefühl, nicht um ein Ziel. Die Natur „kümmert“ sich über Gefühle um uns.

Gefühle brauchen auch Ruhe, ein Drittel unseres Lebens ist Schlaf. Warum? Um klar zu denken.

Unsere Gefühle „arbeiten“ auch und brauchen Ruhe. Echtes Spiel ist eine Form von „aktivierter Ruhefunktion“.

Gefühle können sich da ausruhen. Lernen kann sich da am besten entfalten, das Gedächtnis kann sich da am besten entfalten.

Beziehungen, Gesundheit und Genesung. Echtes Spiel.

Das Verständnis für emotionale Spielplätze: Theater, Tanz, Musik, Kunst, das sind alles echte Spielplätze, solange sie nicht zielorientiert sind.

Sie sind die Schlüssel zu emotionaler Gesundheit und Wohlsein, wir brauchen da eine Feingefühl dafür in unseren Schulen.

Wir wissen, dass Emotionen unsere Gehirnentwicklung managen.

Wenn wir nun wissen, dass Gefühle sich um uns „kümmern“, so wissen wir, dass das Spiel sich um die Gefühle „kümmert“. Wir müssen da ein Feingefühl für diese Faktoren wiederherstellen.

Diese zwei Dinge: Beziehung und Spiel sind ein Katalysator für Bildung.

Beziehung und Spiel sind bei uns ausgegrenzt in unseren Schulen. Das müssen wir betrachten!

50% der Schule sollte sich um die Gefühle kümmern.

Die Forschung dazu fragt sich: wie sieht eine Schule aus, die die größtmögliche emotionale Gesundheit fördert und die kleinstmögliche psychische Erkrankung?

Die Bildungsforschung dazu dachte, soziale Programme in den untersuchten Schulen wirken psychischen Erkrankungen am ehesten entgegen.

Es waren aber Schulen mit Chor (die eine positive Wirkung zeigten)!

Wegen der Musik!

In Deutschland gibt es nur diese riesige Arbeitsethik.

Sobald es Noten gibt, zielorientiert ist, verliert der Prozess den Wert.

Deutschland war einstmals führend im Wert der Schule. Aber nicht mit mehr Härte, sondern mit Menschlichkeit und Leidenschaft!

In Südfrankreich ist jeder Künstler. Ohne Qualitätsnachweis. In Italien jeder ein Opernsänger.

Emotion, Beziehung, Spiel: dann fällt alles an seinen Platz. Das ist die Triologie.

Nicht Technologie.

Diese Trias und unsere Kinder werden zivilisiert und menschlich.

Frage: Wie schaffen wir Systemwandel?

Was können wir tun, das zu wachsendem Bewusstsein im Schulsystem führt?

Antwort: Kurse kreieren und Lehrer und Eltern nehmen daran teil.

Wir müssen unsere Wege dahin finden.

Frage: Welche Hoffnung gibt es da?

Genügend Verständnis und z. Bsp. Interesse an Neufelds Kursen, die es in sechs verschiedenen Sprachen gibt.

Einfach damit zu „sitzen“ (Anmerkung, es auf sich wirken zu lassen, damit zu sein).

Ob es intuitiv Sinn macht, dann passieren Veränderungen und Anpassungen automatisch.

Ein Kinderarzt erzählt…

(Nachfolgendes Gespräch hat tatsächlich so stattgefunden. Der 0-Ton des Arztes entstammt meinem Gedächtnisprotokoll.)

Neulich im Gespräch mit unserem Kinderarzt:

„Ja was glauben Sie, wie sich das (er meint die Eltern mit ihren Kindern) bei mir am Freitag und am Montag häuft. Und das wird immer mehr, von Jahr zu Jahr!“ ( er hat eine Pädiatrische Praxis seit etwa 15 Jahren)

Empört wirkt er auf mich. Und ratlos.

„Die Verunsicherung der Eltern wird immer größer. Da fehlt Gelassenheit. Das ist auch ein gesellschaftliches Problem aber die Medizin hat da auch selbst schuld dran.“

Ich: „sie meinen wegen der Pathologisierung?“

„Ja. Wegen jedem Kopfschmerz wird gleich ein CT gemacht und ein Hirntumor vermutet“. (Das aus dem Mund eines Arztes, ich staune ein bischen aber er kennt meine reflexive Haltung zu unserem Gesundheitssystem und das wir uns sehr viel mit gesundheitlichen und medizinischen Fragen beschäftigen).

Er fährt fort: „Und was hab ich viele Frauen gesehen, die nicht mehr guter Hoffnung waren, sondern die ganze Schwangerschaft Angst hatten, weil die Nackenfalte zu dick gemessen war. Und letztendlich war das Kind aber gesund.“

Ich denke an die eine Statistik diesbezüglich, von der eine befreundete Heilpraktikerin und Rettungssanitäterin mir erzählte. Wie viele „falsch positive“ Ergebnisse es bei der sogenannten Nackenfaltenmessung gibt. Sie selbst eingeschlossen hatte auch ein „falsch positives“ Ergebnis in ihrer Schwangerschaft und sich deswegen anschließend damit befasst Und sich dann zum Glück nicht verrückt gemacht. Eine andere Frau hat mir erzählt, ihr wurde in der Schwangerschaft mit ihren Zwillingen gesagt, ein Zwilling wäre tot! Das war allerdings schon vor 18 Jahren. Beide Kinder kamen gesund zur Welt. Aber sie war die ganze Schwangerschaft über tottraurig.

Mir fallen die Ultraschallgewohnheiten in Deutschland während der Schwangerschaft ein, die Frequenz ist in Deutschland viel höher als in anderen Ländern. In Amerika ist zum Beispiel routinemäßig nur ein Einziger vorgesehen.

Tja.

Fluch und Segen.

Die Dosis macht das Gift.

Solche Sachen gehen mir durch den Kopf.

Und: „German Angst“.

Kennt ihr den Begriff“ German Angst“? Fällt mir immer wieder ein, denn im Alltag merke ich immer wieder, dass ich in manchen Dingen so gar nicht „german“ bin. Was ich ja tatsächlich nicht bin.

Und dann führten wir noch ein kurzes Gespräch über den gesellschaftlichen Wandel, den heute fehlenden Austausch und Input durch ältere, erfahrene Generationen, wie das früher eben normal war und die familiäre Erfahrung im Alltag ganz selbstverständlich weitergegeben wurde.

Über die Entfremdung von Kindern und Eltern durch immer mehr Zeit, die sie immer früher getrennt voneinander verbringen. Da ist es schwer ein Gefühl für den anderen zu entwickeln oder so was wie einen Instinkt oder auf den gesunden Menschenverstand zu vertrauen, wenn es einem niemand mehr vorlebt.

Oder Vertrauen zu entwickeln.

Tja: die Kehrseiten von Konzepten der Ganztagsbetreung…

Statt dessen stehen die Eltern dann in der Kinderarztpraxis.

Multifaktorielle Ursachen

Das ist wohl der Stress oder soll ich sagen der Wind des Kapitalismus, der in unserer Gesellschaft weht und überall für Anspannung sorgt. Ja, gesund ist da ganz vieles nicht.

Ich denke an die überall grassierende Privatisierung der Krankenhäuser und Kliniken, die dazu führt, dass Krankenhäuser keine reinen Heilanstalten mehr sind, sondern vor allem Betriebe, die Gewinn erwirtschaften müssen. Und wie erwirtschaftet man Gewinn?? Auf dem Rücken der Patienten.

Dies passiert wohl oft über Pathologisierung und den häufigen Einsatz von teurer Apparatemedizin. Und da beißt sich die Katze eben in den Schwanz. Ein Teufelskreis.

Neulich erzählte ein Anästhesist bei Markus Lanz Folgendes: er arbeitet hauptsächlich in der Palliativ Medizin. Da wird ordentlich am Sterben verdient. Er hat gerade ein Buch veröffentlicht, wo er darüber berichtet wie Todkranke noch teure, aus seiner Sicht Leid verschlimmernde Operationen bekommen, über den Wunsch auf lebenserhaltende Maßnahmen zu verzichten -trotz Patientenverfügung!- einfach hinweggegangen wird (besonders wenn es sich um Privatpatienten handelt) und Menschen wochen-, und teilweise monatelang am Leben gehalten werden, denn das bringt Kohle. Klingt unglaubwürdig? Ich konnte es auch kaum glauben.

Leidverschlimmernd, hm. War da nicht so was wie der hippokratische Eid?

Ich war auch völlig fassungslos, als er in der Runde erzählte wie eine Leiche ungelogen 24 Stunden beatmet wurde und als er dazu kam, schon die Totenstarre eingetreten war. Mutiger Mann. Deckt auf, wo rücksichtslos Geld verdient wird auf Kosten der Menschlichkeit und der Krankenkassen und damit der Solidargemeinschaft und unser aller Geldbeutel. Findet in seiner Branche auch nicht jeder gut, wie er selbst erzählt.

Vom Tod zur Geburt

Mir fällt die Kaiserschnittquote ein in Deutschland.

Im Schnitt 33 Prozent. Jede dritte Frau kann nicht mehr gebären?

Daran verdient eine Klinik im Übrigen auch gut.

An einer natürlichen Geburt nicht so richtig.

An einer natürlichen Geburt, die länger dauert als 18 Stunden erst recht nicht.

Dass systemimmanent eher ein schneller Geburtsverlauf angestrebt oder vielleicht sogar forciert wird, das höre und lese ich immer wieder. Von Betroffenen und KritikerInnen der momentanen Krankenhaus Geburtskultur als auch auch von Hebammen. Geburtseinleitungen, die oft eine sogenannte Interventionskaskade auslösen und von denen viele viele Frauen ihr Leid klagen können.

Im Übrigen wurde die Dauer, die eine natürliche Geburt in Deutschland dauern darf, bevor definitiv eingegriffen wird, vor einigen Jahren herabgestuft von 48h auf maximal 24h.

Ja und mit welchen Folgen?

Andere Länder, andere Sitten oder was?

Und in Frankreich darf eine komplette Schwangerschaft insgesamt einfach mal eine Woche länger dauern. D.h. die Übertragungszeit beginnt dort eine Woche später.

Hallo was? In der Zeit, in der in Deutschland schon einige Ärzte panisch werden und Geburten einleiten, Hausgeburtlerinnen alle drei Tage zum Arzt beordert werden, ist in Frankreich noch alles ganz normal im Verlauf?

Warum?

Das wusste selbst meine sehr erfahrene, gebildete Hebamme auch nicht. Hat „man“ (wahrscheinlich „Mann“) so festgelegt.

Aber gemessen an China und Brasilien, wo Kaiserschnitte auf Wunschtermin und Sternzeichenwunsch modern sind, sind die Verhältnisse hier natürlich besser.

Ich denke an den Film Microbirth, für den ich eine Passage mitübersetzt habe und wo es um die langfristigen Auswirkungen von Kaiserschnitten auf Public Health, d.h. die gesamtgesellschaftliche Gesundheit geht und welche Kosten dies für die Gesellschaft und die damit verbunden Gesundheitssysteme verursacht. Und ja, da geht es um Milliarden. Milliarden, die jemand verdient und Milliarden, die jemand zahlen muss, nämlich wir, die Solidargemeinschaft. Und den Preis zahlen natürlich auch die Kinder mit ihrer Gesundheit. Das ist pure Forschung. Mehr Allergien, Mehr Stoffwechselerkrankungen usw. Schöner Film, schaut ihn euch an. Die Auswirkungen von Kaiserschnitten auf das menschliche Mikrobiom.

Klar: für ein Frühchen ist die moderne Medizin ein Segen! Für viele schwere Erkrankungen auch! Auch die Notfallmedizin. Nein ich bin froh über vieles, was ich hier nutzen kann. Keine Frage. Zwei meiner Kinder hatten auch mehrere Jahre eine chronische Erkrankung.

Aber sollten wir als Gesellschaft nicht die Kirche sozusagen im Dorf lassen? Geht es nicht vielmehr vor allem darum, unseren gesunden Menschenverstand und eine gutes Bewusstsein für uns und unsere Gesundheit entwickeln? Und vor allem eigenverantwortlich Informationen und Meinungen einholen, um auf einer fundierten Basis die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Stichwort Selbstermächtigung.

Ja, mehr Gelassenheit und gesunder Menschenverstand. Da hat er schon recht der Doc. Das täte uns allen gut.

Und Ministerämter zu schaffen, die Lobbyismus kontrollieren, wären auch eine feine Sache.

Finde ich.

In allen Bereichen. Und so endet unser Gespräch in so etwas wie gegenseitigem Einvernehmen: Bedauern über einige Aspekte des gesamtgesellschaftlichen Wandels und Verlusts von gesundem Menschenverstand und der Hoffnung, dass sich die Dinge doch irgendwie gut entwickeln mögen.

Werden unsere Schüler immer dümmer?

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Warum unsere Gesellschaft immer unreifer wird und was wir dagegen tun können oder: der Verfall der Lernkultur und des schulisch vermittelten Wissens.

Betrachtungen anhand eines Interviews mit dem Entwicklungspsychologen und Lernforscher Gordon Neufeld.

Teil 1:

Gordon Neufeld ist ursprünglich klinischer Psychologe, lehrte an Universitäten, forschte u.a. in Jugendgefängnissen zu den Themen Lehr-Lern Beziehungen und gelingenden Bildungsprozessen.

Eine zentrale Fragestellung von ihm ist:

Warum funktioniert Unterricht für manche Kinder besser und für manche schlechter? Oder gar nicht?

Ich finde seine Ausführungen über die Bedeutung der sogenannten „Gleichaltrigenorientierung“ und die Wichtigkeit von Bindungsprozessen in Lehr-Lernbeziehungen schon länger interessant. Sie entsprechen in vielem meinen eigenen Beobachtungen der letzten 7 Jahre und meinem Wissen um Lernprozesse und Potenzialentfaltung. Daher habe ich letzte Woche ein längeres Interview von ihm übersetzt, das im Rahmen eines Onlinekongresses über die Zukunft der Bildung stattfand.

Neufeld selbst stammt aus einer Familie mit sehr vielen Lehrern und entwickelte später auch Kurse für Lehrer und Psychologen am dafür gegründeten Neufeld Institut. Sein bekanntestes Buch ist wahrscheinlich: „Unsere Kinder brauchen uns“.

Hier stelle ich einige seiner Schlüssel Thesen vor, die er im Laufe seiner Arbeit und Forschung entwickelte und herausarbeitete. Früh erkannte er, dass das wichtigste Moment für gelingende Lehr-Lern-Beziehungen, die Bindung ist.

In meinem Text bleibe ich ziemlich genau am Ablauf des 50 minütigen Interviews und am Originalton von Gordon Neufeld. Daher ist manches vielleicht etwas ungeschliffen. Man möge mir das verzeihen : ).

Die Bedeutung von Curriculum, Pädagogik und Methodik

Curriculum, Pädagogik und Methodik sind seiner Meinung nach nachgestellt, was die Entwicklung des Bildungspotentials von Kindern und Menschen im Allgemeinen angeht. In Fachkreisen geht es aber meist genau darum, wenn die Frage nach Verbesserungen der Lernbedingungen und Leistungen diskutiert wird. Aus seiner Sicht ist dies nicht so wichtig.

Ein weiterer Faktor ist, dass Kinder in ihren Bedürfnissen nach Lernbegleitung variieren und das ein wichtiger Punkt ist, den die Pädagogen beachten sollten, um eine gelingende Lehr-Lern-Beziehung mitzugestalten.

Der wichtigste Faktor dafür ist die Bindung.

Dies ist ein grundlegender Faktor für alle Lebewesen: wir lernen da am besten, wo eine emotionale Bindung besteht.

Gründe dafür sind, dass Bindung für den Menschen anthropologisch und evolutionsbiologisch gleichbedeutend mit Überleben ist und das Gehirn dies quasi als Priorität für gutes „Funktionieren“ (in diesem Fall Lernen) voraussetzt.

Anmerkung: Wer sich mit dem Thema schon beschäftigt hat weiß schon, dass vor gelingenden Bildungsprozessen IMMER eine gelungene Bindung stattfinden muss.

Wenn also der Mensch an seine Lehrperson gebunden ist, dies betrifft besonders Kinder aber auch alle anderen, öffnet sich das Gehirn sozusagen und das beinhaltet sogar universitäres Lernen wie auch Lernprozesse von Dreijährigen oder noch Jüngeren.

Wir sind alle Bindungswesen und suchen intuitiv und unbewusst nach Nähe. (Anmerkung: evolutionsbiologisch ist das erste Ziel das Zusammensein und Gemeinschaft. In diesem Kontext funktioniert Lernen einfach am besten.

Wenn wir „richtig heranreifen“ können (Neufeld bezieht sich da auf ein Sein im großen „Rudel“ – einer altersdurchmischten Gruppe-, dann beginnen wir Menschen schließlich uns automatisch nach außen zu orientieren und auch durch unsere Fehler zu lernen. Wir lernen dann durch die sogenannte „Dissonanz“ aber auch „Versuch und Irrtum“.

Anmerkung: kognitive Dissonanz wie ich sie verstehe, bedeutet ein „Abgleichen“ meiner Vorstellung von etwas und ihrer wahren Natur bzw. Realität. Beispiel: ich glaube, dies oder jenes gelingt mir gut, stelle aber in der Realität fest, das dies nicht so ist. Dann übe ich, bzw. passe mein „Sein“ damit so an, dass mir die gewählte Aktivität irgendwann gelingt. Andere Strategien damit umzugehen, gibt es auch.

Unterschiedliche Bindungstypen

Das Problem mit dem Erziehungsystem weltweit ist, dass meist angenommen und so gearbeitet wird, dass Lernende in ihren Bedürfnissen nahezu alle gleich veranlagt sind, was aber nach Neufeld nicht so ist. Anmerkung: man kennt das auch aus der Bindungstheorie und den verschiedenen Bindungstypen)

Die Effizienz des schulischen Lernens verschlechtert sich messbar in weiten Teilen der westlichen Gesellschaft

Lernende unterscheiden sich SEHR in diesem Punkt. Manche lernen nicht aus Fehlern, mache nicht durch Dissonanz, mache sind von sich aus nicht offensichtlich neugierig.

Warum gibt es so große Probleme mit dem Lernniveau?

Die Schüler verändern sich. Das ist das Problem. Das sollten wir uns anschauen.

Unser ganzes Schulsystem basiert nach Neufeld in vielem auf einem „Unterdrückungsmodell“.

Eine wachsende Menge an Kindern zeigt diese Option der Lernmöglichkeit nicht mehr.

Anmerkung: ich glaube er meint, dass autoritäres Verhalten nicht mehr so „zieht“ wie früher.

Ein anderes Problem ist, dass immer mehr Kinder im Alter zum Schulübergang die Schulreife nicht mehr haben, diesen „inneren Schüler“ noch nicht entwickeln konnten.

Anmerkung: warum, darauf kommt er später zu sprechen.

Die Antwort der „Fachleute“

Die Antwort der Fachwelt, unsere Antwort darauf, ist länger und intensiver zu unterrichten (Stichwort Frühförderung und Ganztagsunterricht), das Curriculum zu ändern, es gibt jede Menge Reformbewegungen im Schulsystem aber niemand adressiert das wirkliche Problem.

Wir haben die besten Lehrer, die besten Curricula, die besten Technologien und wir „verlieren dennoch Boden“. Warum?

Sollte eine gewisse Reife da sein, bevor ein Kind zur Schule geht?

Was können wir also tun, wenn wir diese Unreife feststellen UND ganz generell?

Die meisten Kinder lernen von ihren Peers, weil dort die Bindung am stärksten ist.

Sie gehen ja in die Schule, um mit ihren Freunden zusammen zu sein.

Wir sollten daher die Bindung zwischen Schülern und Lehrern bzw. Erwachsenen aufbauen, um einen gelingenden Lernraum zu öffnen und zu gestalten.

Teil 2 folgt.

Unter 3: mit Leichtigkeit zum ABC

Sieht das Kind etwa schlecht?

Die Arzthelferin war irritiert. Warum kam denn die Antwort bloß so langsam? Die Bilder waren doch ganz eindeutig und leicht zu erkennen!

Vielleicht ein Indiz für eine schwere Sehschwäche?

„Sie müssen die Schrift abdecken, er liest es ab“, sagte der Vater.

Was? Sie war noch irritierter. Der Junge war doch gerade erst 5 geworden!

Sehr besonders.

Gar nicht besonders sage ich, sondern ganz normal. Wenn man über bestimmte Lernfenster Bescheid weiss und sie liebevoll nutzt. Im Übrigen machten das auch laut Vera Birkenbihl die alten Römer schon so: Ihren Kindern zwischen 2 und 3 Jahren die Buchstaben beizubringen.

Die Szenerie: U-Untersuchung mit 5. Die Bildgalerie mit den Gegenständen, die vom Kind zu benennen sind, um festzustellen, ob Sprache und kognitive Fähigkeiten sich gut entwickeln. Unter dem Bild steht der Begriff geschrieben, warum auch immer.

Der Junge ist im Übrigen mein mittlerer Sohn und der Vater mein Mann.

Laut Maria Montessori ist ein gutes Zeitfenster um Buchstaben zu lernen zwischen zwei und drei Jahren, bzw. im Kindergartenalter.

Das hatte mir eine Freundin, die Sonderpädagogin und in „Montessori“ fortgebildet ist, verraten.

Und mir erschien ganz logisch, dass ein Kind in der Entwicklungsphase, in der es lernt alle Gegenstände zu benennen und seinen Wortschatz auszubauen auch leicht lernt, bestimmte -sagen wir- Zeichen zu benennen. In diesem Fall Buchstaben.

Lernpsychologisch und pädagogisch ist es sinnvoll, dies ohne Druck und quasi ganz unabsichtlich erscheinend „nebenbei“ anzuregen. Wenn man es denn überhaupt in irgendeiner Art sinnvoll findet, dieses Lernfenster nicht der vorgegeben Schulzeit oder dem Kind selbst zu überlassen.

Da wir das, was im Kind angelegt ist gern unterstützen und wir planten unsere Kinder in eine freie Schule zu schicken, wo diese „Skills“ später aus verschiedenen Gründen nützlich sein könnten, haben wir das auch gemacht: den Kindern die Buchstaben gezeigt zwischen 2und 3. Gezeigt, nicht beigebracht oder: gezeigt und dadurch beigebracht. Wie man will.

Und die beiden Älteren haben um das Alter 4 angefangen die Buchstaben zusammenzuziehen und zu lesen und etwas zeitversetzt zu schreiben.

Meine Tochter schrieb mit vier das erste Mal aus eigenem Antrieb mit Stift eine Einkaufsliste. Mein Sohn, ganz Junge, und mit dem Feinmotorikkram naturgegebenermaßen in einem anderen, späteren Entwicklungsfenster, schrieb sein erstes Wort im Waldkindergarten mit einem Stöckchen in die Erde. Mit viereinhalb. Und zwar UHU.

Und dann mit Kreide auf den Asphalt.

Ganz von selbst. Dazu muss man wissen, dass Jungs und Mädchen meist andere Entwicklungsfenster haben, was die Entwicklung der Feinmotorik angeht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch schön nachzulesen bei z. Bsp. Stephen Biddulph: Jungen: Wie sie glücklich heranwachsen.

Wir haben die Kinder bewusst nie bedrängt, nie gelobt oder angetrieben. Was wir aber sehr wohl getan haben, war die Aufmerksamkeit auf Buchstaben gelenkt und sie so spielerisch eingeführt. Und uns gefreut, wenn sie sie wiedererkennen.

Und im Alltag gibt es, ganz nebenbei, sooo viele Möglichkeiten Buchstaben in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken.

UmArmen

Im Aufzug, beim Einkaufen, Tanken, auf Nummernschildern und Verkehrsschildern, Reklamen etc.

Überall umgeben uns Buchstaben.

Und da wir das Ganze bewusst mitgesteuert hatten, haben wir auch entsprechendes Material zu Hause ausgelegt und zur Verfügung gestellt. Buchstaben gibt es bei uns in allen erdenklichen Ausführungen. Als Puzzle, in verschiederlei Gesellschaftsspielform, als Aufkleber, in Magnetausführung, zum Nachfahren mit dem Stift. Als Poster und natürlich in verschiedenen Büchern.

Dann und wann legen wir das Material aus, gehen spielerisch damit um und bei unseren beiden älteren Kindern dauerte es etwa neun Monate und die Kinder kannten alle Großbuchstaben und einige Kleinbuchstaben. Die restlichen Kleinbuchstaben kamen dann so nach und nach.

Momentan ist mein Kleinster „dran“. Er ist zweieinhalb und „kann“ O, E, A, e und P.

So ist das mit dem ABC in unserer Familie. Für mich und uns „Empowerment“.

Auch mit Musikinstrumenten umgeben wir unsere Kinder und uns gern. Es gibt jede Menge Trommeln, Flöten, Rasseln, Klangstäbe, ein Akkordeon, Mundharmonika, mittlerweile 4 Ukulelen und 3 Gitarren und ein Klavier. Da ich lange als Schauspielerin und Musikerin gearbeitet habe, bevor ich nochmal studiert habe und auch mein Mann eine Kunstader hat, ist das ein weiteres Feld, was wir gerne „aufmachen“. Meine Tochter hatte 1,5 Jahre Klavierunterricht, nicht im herkömmlichen Sinn, sondern in einem ganz Besonderen. Mit „relativer Solmisation“ und ohne Druck. Das hat wunderbar funktioniert. In der Schule langweilt sie sich jetzt dafür beim Flöten mit 32 anderen Kindern, wo alle natürlich mitkommen sollen.

Auch Material aus dem Bereich Erdkunde ist sehr beliebt. Mein Sohn hat da seine ersten Leseversuche gemacht. Ländernamen.

Dann haben wir z. Bsp. noch Material aus dem Bereich Geometrie.

Warum schreibe ich das alles? Bin ich eine Angebermama?

Nein : ) Und unsere Kinder spielen hauptsächlich zu Hause ganz frei.

Aber wenn wir es unseren Kindern leicht machen können an der Stelle: Warum nicht?

Denn es geht nicht darum, was meine Kindern können, sondern dass das Wissen um Lernfenster beschränkt ist, auch bei vielen Pädagogen. Und vor allem das WIE. Kinder lernen am besten oder soll ich besser sagen am liebsten „nebenbei“, unabsichtlich und ohne „Bewertung“ wie: „Oh, das hast Du aber toll gemacht“. „Ja fein“! Oder gar: „Jetzt kriegst Du aber noch ein Stück Schokolade!“ Ist ja auch kein Hund so ein Kind.

Viele Eltern wissen nicht, wie sie es anders machen sollen, weil es Ihnen niemand gezeigt hat und es kein Schulfach „Eltern werden mit Verstand und Herz“ gibt. Abgesehen davon, dass die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dahin gehen, die Kinder aus dem „zu Hause“ in Instiutionen mit „Fachpersonal“ zu bringen. Am besten den ganzen Tag. Da bleibt also oft wenig Zeit für Mama und Papa auch noch DA am Start zu sein.

Und die meisten von uns sind selber mit Lob und Strafe aufgewachsen. Und die Eltern unserer Eltern noch mit „Zucht und Tadel“. Jede Generation macht es so gut sie kann.

Alles eine Frage der Entwicklung.

Und wenn ein Kind mit Buchstaben und Zahlen ein ganz anderes Lernfenster hat, als andere, dann entwickelt es ziemlich sicher gerade einfach Kompetenzen in anderen Bereichen. Dann sind Buchstaben und Zahlen eben später dran.

Das ist dann in der Regelschule natürlich ein Problem. Bei uns. Schauen wir nach Finnland, sehen wir wie dort wie erfolgreich in jahrgangsübergreifendem, projektbezogenen Unterricht ohne Hausaufgaben und Noten umgestellt wird. Ohne feste Klassen.

Blicken wir in die Neurobiologie sehen wir, wie bei bildgebenden Verfahren das selbe Hirnareal für Schmerz wie für Wettbewerb, Vergleich und Bewertung aufleuchtet. Scheint nicht in der Natur des Menschen zu liegen Vergleich und Wettbewerb. Hier geht’s natürlich nicht um spielerisches Wetteifern.

Da gibt es ganze Wissenschaftsrichtungen, die darüber streiten ob „survival of the fittest“ oder das Prinzip „Kooperation“, das erfolgreichste Prinzip der Evolution ist. In neuerer Zeit liegt Letzteres vorne. Scheinbar hatte Darwin damals einfach die bessere Lobby als Lamarck habe ich gelesen. Lobbyismus gabs schon immer. Vetternwirtschaft. Auch menschlich.

Maximale Potenzialentfaltung durch friedliche Kooperation aber auch.

Welch schöner Leitsatz: Potenzialentfaltung durch Kooperation! Auf gehts!

Wie ein Übergangsfest die Persönlichkeit Deines Kindes stärkt

Ein Übergangsfest zur Persönlichkeitsstärkung Deines Kindes

Kurz vor der Einschulung feierte ich für meine Tochter ein Mädchenfest. Sozusagen ein Übergangsritual vom kleinen Kind zum Mädchen. Gesellschaftlich gesehen vom Kindergarten- zum Schulkind. Die Anthroposophen würden sagen, zum Abschluss des ersten Jahrsiebtes.

Kurz vor Eintreffen der anderen Mädchen

Meine Intention war diesen Übergang zu würdigen, als ich sie fragte, ob sie ein Mädchenfest feiern mag, weil sie ja jetzt ein großes Mädchen wird. Und sie hatte Lust dazu!
Meine mütterliche Motivation dazu entstand aus meiner eigenen systemischen und schamanischen Arbeit und Entwicklungsprozessen zur Identitätsstärkung sowie der intensiven Beschäftigung mit weiblichen und männlichen Archetypen und dem, was uns trägt.

Übergänge bewusst begehen und gestalten

Ich hab‘ selber erfahren, wie wichtig es ist bestimmte Übergänge im Leben bewusst zu begehen, um die eigene Ausrichtung klar zu spüren. Da hilft ein klares Ende und ein klarer Anfang eines neuen Lebensabschnitts. Ich durfte da einige Übergänge nachholen und habe enorme Kraft und Stärkung daraus gezogen.

Im Kindergarten meiner Kinder gibt es zur Verabschiedung auch ein schönes Ritual im Kreis. Anschließend ein Rauswurf mit der Seilspinne.

Seilspinne

Da ich aber vom Familienstellen und aus der schamanischen Arbeit über die Kraft der gleichgeschlechtlichen Identitätsstärkung weiss, wollte ich meiner Tochter das auch gern mit auf den Weg geben. „Wie ein Übergangsfest die Persönlichkeit Deines Kindes stärkt“ weiterlesen

Glück ist…

… nicht etwas zu wissen, sondern es herauszufinden.

 

entdecken

Bildung.

Jeder spricht davon. Wie wichtig sie ist. Ohne Bildung keine Zukunft.

Was damit meistens gemeint ist: Schulbildung.

Was Bildung im bildungswissenschaftlichen Sinn ist, davon wird leider selten gesprochen. Nämlich ein Prozess, der in einem stattfindet, während aussen das Leben passiert.

Und umgekehrt. Beides miteinander verwoben. Ein aktiver Prozess.

Etwas, das fast wie von selbst passiert.

Nicht etwas, was von aussen in einen reingestopft werden kann oder gar muss.

Ein magisches Prozess quasi, der unsichtbar bleibt.

Eine Haltung, die sich daraus entwickelt.

Werte. „Glück ist…“ weiterlesen

Bildung als Einbahnstrasse oder „Der Mensch ist frei geboren und liegt doch überall in Fesseln“

Es nervt…

Was?

Die Einbahnstrasse, die das Bildungssystem in Deutschland gerade einschlägt.

Ein aktuelles Interview vom 13.7.2018

https://www.deutschlandfunk.de/bildungsystem-schueler-muessen-wissen-warum-sie-in-die.694.de.html?dram:article_id=422816

Von Rousseau, dem Verfasser des o.a. Zitates stammt übrigens auch: „Man kennt die Kindheit nicht…“das war Ende des 18.Jahrunderts. Rousseau hat sowas von eine Lanze gebrochen für Kinder. Aber sowas von. Der Erste der bürgerlichen Schicht, der das ausgiebig formuliert hat. Dem das Kind ein Anliegen war. Der das Kind sein als etwas Kostbares ansah. Nicht nur einen unfertigen Erwachsenen. Das war in unserem Kulturkreis etwas ganz Neues.

Das 20. Jahrhundert war zwar als das Jahrhundert des Kindes ausgeschrieben von der UN und es gab viele positive Entwicklungen aber… „Bildung als Einbahnstrasse oder „Der Mensch ist frei geboren und liegt doch überall in Fesseln““ weiterlesen

Mein Sohn mag rosa Nagellack

Ein Beitrag zur Genderdebatte

„Mama, Feline hat gesagt, Jungs können keinen Nagellack tragen!“

Aha.

Das erzählt mir meine Tochter vor ein paar Tagen. Feline ist die zwei-Wochen Praktikantin im Waldkindergarten.

Ich spüre, wie Ärger in mir hochsteigt über diesen Satz der Praktikantin. Schon wieder ein Beispiel, wie verankert Rollenklischees und Schubladendenken bezüglich festgelegtem Geschlechterverhalten in unserer Gesellschaft ist. Und wie ungefiltert sie einfach auf unsere Kinder losgelassen werden. Aber ich weiss: „Mein Sohn mag rosa Nagellack“ weiterlesen

Was Tansania mit der Einschulung meiner Tochter zu tun hat

 

Meine Tochter kommt im September in die Schule.

Ein deutscher Arzt in Tansania beschreibt in der Magazin Beilage „Chrismon“ der ZEIT vom 4.5.2018, wie seine jungen tansanianischen Arzt Kollegen trotz Medizin Studium bei Notfällen ihr Wissen nicht anwenden können und in Hilflosigkeit verfallen.

Was das eine mit dem Anderen zu tun hat?

Darüber spricht er ein paar Zeilen tiefer.

In dem Artikel steht: “…Sie schaffen den Sprung nicht, ihr Wissen anzuwenden und sich selbst Antworten zu geben“. Und jetzt kommt’s: „Wahrscheinlich ist der Grund ihre Erziehung. In der Schule hört man dem Lehrer zu und widerspricht nicht, Kreativität wird nicht gefördert. Die Vermittlung des Wissens ist kein Problem, aber die Umsetzung.“…


Da kommt meine Tochter wieder ins Spiel bzw. ihre Einschulung. „Was Tansania mit der Einschulung meiner Tochter zu tun hat“ weiterlesen