Ein Tag voller Fülle

Fülle des Lebens
Wow was für ein reicher Tag!❤❤❤
Heute Morgen bin ich nach einer miesen Nacht das zweite Mal diese Wochenende 5 Rhythmen tanzen gegangen

5 Rhythmen Flyer

…mein Mann hütete die Kinder, kochte Kürbissuppe und ich durfte mich nach dem Tanzen an den gedeckten Tisch setzen.
Minisohnkind hat mich wenig schlafen lassen heute Nacht und ich hab’s nicht gut ausgehalten hier heute Morgen. Die Kinder waren so laut…
Nachmittags sind wir dann zur Demo für den Hambacher Wald mit den Rädern in die Stadt gefahren und waren zwei Stunden dabei.

Demo für Erhält des Hambacher Walds in Karlsruhe

Mir war wichtig den Kindern mal wieder zu ermöglichen zu sehen, was Menschen tun können, um Haltung und Werte zu zeigen. Meine Tochter hat ihr erstes politisches Statement

Die Bäume sollen wachsen

als Kreidebild veröffentlicht und Sohn 1 (4), hat heute angefangen zu schreiben

Ich wel (will) mea ( mehr) Kole ( Kohle)..( hat was falsch aufgeschnappt mit der Kohle und so…)

…es ist sooo schön zu sehen, dass unsere „Taktik“ mit dem beiläufigen Lernen und Inspirationsreize setzen so aufgeht. Wir haben ihn nie gedrängt und Jungs sind ja mit dem Feinmotorikkram von sich aus deutlich später dran als Mädchen! Er hat heute Morgen, als ich tanzen war, seinen Namen auf Bilder von sich geschrieben und dann bei der Demo mit Feuereifer, mit Kreide auf den Boden…habe vor zwei Wochen etwa ein Alphabet Plakat an die Klotür gehängt und ihn dann beim Klogang immer das ABC Lied singen hören😂😂Nach der Demo waren wir Kuchen essen und konnten draussen in der Sonne sitzen und mit Freunden quatschen

Mama Sohn Liebe

…so ein schöner, friedlicher Tag🙏..Danke Universum, higher Power…

Wie ein Übergangsfest die Persönlichkeit Deines Kindes stärkt

Ein Übergangsfest zur Persönlichkeitsstärkung Deines Kindes

Kurz vor der Einschulung feierte ich für meine Tochter ein Mädchenfest. Sozusagen ein Übergangsritual vom kleinen Kind zum Mädchen. Gesellschaftlich gesehen vom Kindergarten- zum Schulkind. Die Anthroposophen würden sagen, zum Abschluss des ersten Jahrsiebtes.

Kurz vor Eintreffen der anderen Mädchen

Meine Intention war diesen Übergang zu würdigen, als ich sie fragte, ob sie ein Mädchenfest feiern mag, weil sie ja jetzt ein großes Mädchen wird. Und sie hatte Lust dazu!
Meine mütterliche Motivation dazu entstand aus meiner eigenen systemischen und schamanischen Arbeit und Entwicklungsprozessen zur Identitätsstärkung sowie der intensiven Beschäftigung mit weiblichen und männlichen Archetypen und dem, was uns trägt.

Übergänge bewusst begehen und gestalten

Ich hab‘ selber erfahren, wie wichtig es ist bestimmte Übergänge im Leben bewusst zu begehen, um die eigene Ausrichtung klar zu spüren. Da hilft ein klares Ende und ein klarer Anfang eines neuen Lebensabschnitts. Ich durfte da einige Übergänge nachholen und habe enorme Kraft und Stärkung daraus gezogen.

Im Kindergarten meiner Kinder gibt es zur Verabschiedung auch ein schönes Ritual im Kreis. Anschließend ein Rauswurf mit der Seilspinne.

Seilspinne

Da ich aber vom Familienstellen und aus der schamanischen Arbeit über die Kraft der gleichgeschlechtlichen Identitätsstärkung weiss, wollte ich meiner Tochter das auch gern mit auf den Weg geben. „Wie ein Übergangsfest die Persönlichkeit Deines Kindes stärkt“ weiterlesen

Der ideale Einschulungszeitpunkt oder warum Dein Kind keine Hollandtomate ist

Den idealen Einschulungszeitpunkt, gibt es den?

Die Schulpflicht hat dieses Jahr unwiderruflich den Einschulungszeitpunkt für unsere Tochter festgelegt. Nächsten Monat wird sie sieben.  Das Alphabet kennt sie, seit sie drei ist, Lesen und Schreiben hat sie mit vier begonnen. Warum also haben wir sie erst mit sieben eingeschult?

Gibt es den idealen Einschulungszeitpunkt

Ist eine frühe Einschulung ein Bildungsvorteil für das Kind? Hat mein Kind Nachteile, wenn es ein Jahr länger im Kindergarten oder zu Hause bleibt?
Tja. Schwieriges Thema. Manchmal gibt’s nichts dran zu rütteln, dann ist völlig klar – das Kind muss in die Schule, weil der Job, die Trennung, was auch immer es nicht anders zulässt. Was aber, wenn wir die Wahl haben?
Vielleicht sogar dem Kind die Wahl überlassen? Kann es doch gar nicht absehen, was das bedeutet!
Außer, der beste Freund, die beste Freundin wird auch eingeschult. Dann ist klar, Schule bedeutet zusammen sein können, WENN es denn die gleiche Schule ist.
Also, ein ziemlich individuelles Herangehen ist gefragt.

Gibt es ein Rezept?

Gibt es denn keine allgemeiner gültige Herangehensweise dazu?
Doch, das gibt es wohl! Denn vertieftes Spielen und Begeisterung sind laut der Hirn- und Lernforschung die Lernbooster schlechthin. Auch die Motivation Sachverhalte zu verinnerlichen, hängt vom persönlichen Bezug und echtem Interesse ab. Letzteres entwickelt sich von innen, nicht von außen durch z. Bsp. die Lehrer oder den Lehrplan.
Warme Beziehungen sind quasi das Sahnehäubchen für die perfekte Lernumgebung. Und ja, es gibt natürlich tolle, engagierte Lehrer mit Herz.

Dennoch, das freie Spiel und Entdecken bietet dem menschlichen Gehirn die perfekte Ausgangslage, um sich zu entwickeln. Dass das Spiel als solches noch nicht Eingang in den Katalog der so genannten „Frühförderung“ gehalten hat, zeigt wie träge die institutionellen Mühlen und Konzepte malen. Oder vielleicht, weil es da nicht so viel zu fördern gibt, außer einen kindgerechten Entdeckungsraum zur Verfügung zu stellen. Und zurückhaltende Lernbegleiter*Innen.
Dann würden nämlich sämtliche von außen eingeführte „Massnahmen“ zugunsten einer freien Lernumgebung einfach wieder abgeschafft werden.

Denn Spielen feuert die Bildung neuronaler Netzwerke an wie Dünger.
Spielen IST Dünger fürs Gehirn. „Der ideale Einschulungszeitpunkt oder warum Dein Kind keine Hollandtomate ist“ weiterlesen

Familienplanung: Die Wahrheit übers dritte Kind

Wächst das dritte Kind wirklich unterm Tisch auf?!

„Das dritte Kind wächst unterm Tisch auf. Wer kennt den Spruch nicht, wenn’s um das Thema Familienplanung geht.

DIE Wahrheit übers dritte Kind gibt es so natürlich nicht. Es ist unsere Wahrheit und ein Ausschnitt der Wahrheit bekannter und befreundeter Familien, über die ich hier schreibe.

Begegnungen

Ich war hochschwanger und traf Pola auf dem Parkplatz des Drogeriemarkts um die Ecke wieder. Ihr drittes Kind, ein Junge, war da eineinhalb. Wir kannten uns aus der U3 Spielgruppe und ich mochte sie gern. Die Familie war vor einem Jahr in ein Ökohaus auf dem Land gezogen.
„Ha, mir mergeds scho, s‘ Dridde!“ ( auf schwäbisch, Übersetzung: Wir merken es schon, das dritte Kind).☺
Ihr Satz hallte noch in meinem Kopf nach, als wir uns nach einem netten Parkplatzgespräch verabschiedet hatten. Was meinte sie wohl? Mein Mann und ich fragten uns immer mal, wie das wohl so werden würde, mit noch einem Kind. Ohne Oma, Opa, Tante , sonstwen ums Eck. Die ersten Beiden waren bei uns damals viereinhalb und zweieinhalb. Die Grosse vier Tage für vier Stunden im Kindergarten und der Kleine seit neustem 15 Stunden wöchentlich beim Tagespapa. Bedürfnisorientiert begleitet.

„Und, wie isses so zu fünft?“ Meine Frage an meine Freundin, nachdem ihr drittes Kind, ein süßes Mädchen, acht Wochen alt war. Die Geschwister waren älter und etwas weiter auseinander als unsere Kinder. Die Antwort: „Ha, du musst dich halt ans Chaos gewöhnen!“ Aha. Na toll, auf Chaos hatte ich als Jungfrau nun wirklich keine Lust.

Also ich hatte ganz schön Respekt. Meinen Sohn stillte ich auch noch. Das hatte beim Wechsel von einem auf zwei Kinder jedenfalls gut funktioniert. Erst mal Tandemstillen.

Um es auf den Punkt zu bringen nach dieser Einleitung: wir sind täglich entzückt über unser süßes drittes Kind, über alle Drei und wie sie so miteinander sind. Natürlich ist es manchmal oft megaanstrengend aber es ist eben auch wunderschön. Wären wir nicht schon etwas älter, ernsthaft: wir würden über noch eins nachdenken.
Ernsthaft♥️.
Aber mein Mann und ich verstehen uns auch supergut ( https://drei-leben-mehr.com/eltern-sein-paar-bleiben-trotz-attachment-parenting/ ) und sind uns einig, wie wir die Kinder begleiten, welche Werte wir leben, wir haben unser Leben vor den Kindern schon ganz schön gerockt und intensiv gelebt.

Wir haben ein Haus mit Gärtchen vorne und hinten in einer kindertauglichen Gegend. D.h. Tür auf – Kinder raus ist möglich. Das erleichtert den Alltag.

Ja, es ist manchmal chaotisch und was ich persönlich am anstrengendsten finde, ist das ungleiche Energieverhältnis. Zwei Erwachsene auf drei Kinder. Immer. Auch wenn einer von uns plus Kinder krank ist.
Eine andere Freundin sagte dazu. Zwei Kinder – Manndeckung, drei Kinder – Raumdeckung. Da ist was Wahres dran.
Aber so wie beim anfänglichen „Zweiten-Kind-Schock“, wie eine andere Freundin sagte, so krass ist die Umstellung nicht. Man kennt als Eltern ja schon, wie das mit mehreren Kindern ist. Und die Kinder kennen auch schon wie es ist mit Geschwistern ist.
Und ich hab‘, nachdem das zweite Kind etwas älter war, gedacht: eigentlich schade, jetzt wissen wir so richtig wie‘s geht mit den Kindern und sollen schon aufhören mit Kinder kriegen?
Die Routine und Sicherheit sind gross nach zwei Kindern mit geringem Altersabstand. Und nein – ich hatte kein Highneedkind dabei. Aber wohl eine chronische Erkrankung bei den „Grossen“, die uns das Leben immer wieder total schwer gemacht hat. Magenreflux. Gott sei Dank mittlerweile ausgeheilt.

Auf ein viertes Mal Zahnen hätte ich jetzt aber auch nicht unbedingt  Lust. Ganz ehrlich.
Allerdings haben unsere Sozialkontakte in den letzten zwei Jahren deutlich gelitten ( so alt ist der Kleinste jetzt), da die Alltagsbewältigung doch deutlich mehr Energie braucht als vorher. Fünf ist anders als vier. Eindeutig.

Jedenfalls war ich deutlich unflexibler und hatte einfach weniger Raum und Kraft für Anderes als die Familie und meine Grundbedürfnisse). Das ändert sich jetzt langsam wieder. Manche Freunde konnten das leider nicht nachvollziehen oder haben vergessen, wie anstrengend es bei Ihnen war, als ihr Kind noch klein war…das war und ist manchmal nervig, dieses Unverständnis, da hätte ich mir mehr Empathie gewünscht. Aber wer selbst keine drei Kinder hat, weiss eben auch nicht wie das ist. Und wer „nur“ eins hat – da liegen Welten dazwischen.

Doofe Sprüche

Abgesehen von den doofen Sprüchen zum eigenen Sexualleben, wie neulich am Freibadkiosk: „alles ihre? Da waren sie aber fleissig!“ Also echt, voll daneben.
Da konnte ich nix drauf sagen. Was auch? Ja, wir vögeln halt gern? Weil man ja mit kleinen bedürfnisorientierten Kindern auch sooo ein ausgeprägtes Sexualleben hat…

Abgesehen davon sehen wir viele freudige Augen, wenn wir mit den Kindern irgendwo anrücken. Man merkt zwar schon, dass in Deutschland die Akzeptanz für Kinder meilenweit entfernt ist von kinderfreundlicheren Kulturen wir Italien, Spanien, Irland, Holland….aber nun ja…

Dann gibt es noch das Thema mit dem „Mittleren“. “ Passt auf den Mittleren auf! Dass der nicht unter die Räder kommt!“ So die Empfehlung eines Kollegen an meinen Mann. Ja, das machen wir, denn das mittlere Kind ist ( noch) nicht so eloquent wie die Älteste und bekommt nicht so viel Aufmerksamkeit wie das Jüngste.

Immer wieder bekommen die grösseren Geschwister kleine und grössere Exlusivzeiten, wenn wir das Gefühl haben, sie brauchen das. Das tut ihnen immer gut. Meistens kleine Spaziergänge und ganz ehrlich: ich geniesse diesen kurzen Auszeiten auch. Es stellt Nähe her und nährt unsere Beziehung.

 

Jetzt gerade freuen wir uns, dass der Kleinste angefangen hat zu sprechen und seit drei Wochen keine Windeln mehr braucht. Die Tagesmutter ist schon gebucht ab nächstem Monat. Yeah!!! Drei mal fünf Stunden nicht unterbrochen werden ! Yeah! Ich werd Bäume ausreissen und die Welt erobern!!

Fazit

Haben wir es jemals bereut die Familienplanung um das dritte Kind erweitert zu haben? Nein. Niemals. Aber sehr wohl gedacht, puh…wir schaffen‘s gerade nicht und müssen es ja doch irgendwie hinkriegen… Trotz tatkräftiger Unterstützung von Freunden: manchmal konnte ich nur noch alle Viere von mir strecken und kapitulieren…Aber ein Kleinkind im Haus ist ja wie eine Sonne, die dauernd aufgeht…so süss, so rein, so offen, so liebend, so eine grosse Freude…einfach ein wunderbares Wesen, ein Geschenk.♥️
Also, wenn ihr eine gute Partnerschaft habt und Euch gegenseitig unterstützen könnt: ich kann ich es nur empfehlen das dritte Kind!
Auf geht’s! Vögeln!